Horoskop für den Herbst 2012                                                   

 

22. September 2012 bis 21. Dezember 2012

 

 Geschrieben von Susanne Gruber www.astrogruber.ch

 

Waagezeit vom 22. September 2012 bis 23. Oktober 2012

 (Aussicht vom Belchen)

 

Am 22. September um 16.49 beginnt der Herbst auch astrologisch. Meteorologisch hat er offiziell ja bereits am 1. September begonnen, doch wenn wir das Wetter betrachten, kommt meist der astrologische Jahreszeiten den Tatsachen näher. Die Sonne in der Waage zeigt uns den Herbst in schönen Sonnenfarben. Die Sonne bekommt einen goldigen Glanz und hier und dort beginnt schon ein Blatt, sich herbstlich zu verfärben.

Die Venus im Löwen bildet zu Mars im Skorpion ein Quadrat. Ganz simpel gedeutet weist diese Konstellation bis zum 8. Oktober auf Spannungen zwischen männlichen und weiblichen Energien hin. Es zeigen sich aber auch Spannungsfelder zwischen einem kompromisslosen, in uns lodernden Willen zum Handeln gegenüber einem geniesserischen Verbleiben beim Status Quo. Am 3. Oktober wechselt Venus in die Jungfrau. Wir geniessen nun wieder vermehrt unseren Alltag und müssen uns nicht mehr mit Luxus und Egozentrik umgeben. Mars wechselt am 7. Oktober in das Zeichen Schütze. Unser Handeln wird wieder optimistischer und fröhlicher.

Saturn bewegt sich schnell und wechselt am 5. Oktober in das Zeichen Skorpion. Nicht mehr Kompromissbereitschaft und Rücksichtnahme verleihen uns Stabilität und Struktur. Das Festhalten an Strukturen wird kompromissloser und kann unter Umständen zwanghaft werden, was wir sicherlich in diversen wirtschaftlichen und politischen Geschehnissen (Syrien vielleicht) sehen werden.

Merkur ist direktläufig und befindet sich bis zum 5. Oktober im Waagezeichen. Diese Konstellation eignet sich hervorragend für Verträge, in welchem es um partnerschaftliche Belange geht. Es lässt sich gut und harmonisch diskutieren. Wir können Kompromisse eingehen, welche für alle involvierten Parteien befriedigend sind. Dennoch ist es wichtig, das Geschriebene gut zu lesen und Handlungen nicht zu überstürzen. Wir könnten etwas dazu neigen, gerade dann überstürzt zu handeln, wenn unsere eigenen Interessen und Willensvorstellungen im Vordergrund stehen (1).

Uranus ist rückläufig und ermuntert uns im Widderzeichen weiterhin, unsere individuelle Freiheitssuche auszuleben. Er und macht uns rastlos und ein bisschen egozentrisch. Das Streben nach eigenen Zielen und die Gestaltung des eigenen Freiraumes treten gegenüber den kollektiven Zielvorstellungen in den Vordergrund. Mit der Neugestaltung unserer Ziele beschäftigen wir uns vor allem auf geistige Weise. Dabei werden wir noch nicht allzu konkret. Wir sollten die Gelegenheit nutzen und uns unsere zündenden Ideen noch einmal gründlich durch den Kopf gehen zu lassen. Dieser Zustand dauert bis in den Advent hinein. Erst Mitte Dezember wird Uranus wieder direktläufig.

Das Quadrat, das Uranus mit Pluto bildet, bleibt weiterhin ein Thema. Pluto ist wieder direktläufig und wir können seine Energien wieder verstärkt spüren. Unsere individuelle Freiheitssuche, unser Wunsch nach Neuem und die kollektiven Bestrebungen nach Umsturz könnten mit Machtgehabe, Ängsten vor Verlust oder gar Verlusten kollidieren. Ein gutes kollektives Beispiel dafür ist Syrien. Hier kollidiert der Drang nach Freiheit tagtäglich mit Macht und Gewalt. Im persönlichen Bereich stossen neue Ideen vielleicht auf Widerstände oder unser Vorwärtspreschen konfrontiert uns auf einmal mit Verlustängsten. Wir befürchten, das Alte, Gewohnte zu verlieren und fürchten uns vor dem Unbekannten.

Der Vollmond findet am Sonntag, 30. September 2012, 05:18:36 Uhr statt. Im Zeichen des Widders steht unser eigener Wille im Vordergrund. Der Mond bildet zu diesem Zeitpunkt eine Konjunktion mit Uranus, was unseren eigenen, persönlichen Freiheitsdrang verstärkt. Es ist also möglich, dass wir heute auch bei unseren Mitmenschen auf sehr viel Egoismus treffen werden. Jeder möchte seinen eigenen Willen durchsetzen und handelt dementsprechend. Wenn wir uns dessen bewusst sind, werden wir einen kühlen Kopf bewahren können.

(1)   Merkur Waage Opposition Uranus Widder

 

 

 

Skorpionzeit vom 23. Oktober 2012 bis 21. November 2012

 

(Abstieg vom Belchen Seite Hägendorf)

 

Die Sonne tritt in diesem Jahr am 23. Oktober 2012 um 2.14 h in das Zeichen des Skorpions ein. Mit dem Skorpion werden die Tage spürbar kürzer. Die Dunkelheit umgibt uns auch beim Aufstehen wieder. Trotzdem können uns natürlich schöne Herbsttage blühen, die wir nutzen sollten, denn nie sind die Wälder bunter als jetzt.

Saturn im Skorpion hält wie vorher schon erwähnt viel verbissener an Strukturen und Ordnungsmanifesten fest. Möglicherweise erleben wir in dieser Zeit vor allem auf dem politischen Umfeld viele hartnäckige Machtdemonstrationen, die bis zur Zwanghaftigkeit ausarten können. Erstrebenswert ist daher gerade im persönlichen Bereich ein verantwortungsvoller Umgang mit Macht, was vor allem für Personen mit Führungsverantwortung oder anderen autoritären Aufgaben, sehr wichtig ist.

Auch Merkur, der Planet der Kommunikation und Vermittlung, befindet sich bis zum 30. Oktober im Skorpion, sodass vor allem langfristige und bindende Verträge (Ehe- und Erbverträge, Testamente) bis zu diesem Datum abgeschlossen werden sollten (2).  Ab dem 8. November ist er wieder rückläufig und kehrt am 15. November wieder in den Skorpion zurück. Wir erleben in der Kommunikation und im Austausch mit anderen also eine abwechslungsreiche Zeit. Verschwiegenheit wechselt sich ab mit Überschwänglichkeit, was beides positive Seiten hat, was beides aber auch herausfordern kann.

Venus wechselt am 28. Oktober in ihr altes Zeichen Waage und verbleibt dort bis zum 22. November. Mit Venus in der Waage geniessen wir das Verliebtsein und haben Freude an den schönen Dingen des Lebens. Mit Venus in der Waage könnten wir auch sehr unentschlossen sein. Wir flirten gerne, sind verliebt und suchen nach einer harmonischen Beziehung, wünschen uns gleichzeitig aber Freiheit und Unabhängigkeit (3). Wir sollten uns somit nicht unterordnen, sondern seine eigenen Freiheitsansprüche möglichst ausleben. Es lässt sich auch in einer Partnerschaft frei sein. Wir müssen nicht alles mit dem Partner zusammen machen. Wir können die Freizeit auch einmal alleine geniessen oder gar alleine verreisen. Vielleicht besteht auch das Bedürfnis, gemeinsam aus dem Alltag auszubrechen und neue Wege zu erobern.

Das Quadrat, das Uranus mit Pluto bildet, bleibt weiterhin ein Thema (bis zum 18. November). Der Wunsch nach Aufbruch bleibt in Spannung mit Verlustängsten und mit dem Festhalten von alten Machtansprüchen. Im persönlichen Bereich spüren wir das vielleicht, indem etwas Neues kommt, aber in einer anderen Form als das wir es uns ausgemalt hatten (4).

Der Vollmond dieses Monats findet am Montag, 29. Oktober 2012, 20:49:30 Uhr statt. Der Mond befindet sich dabei im Zeichen des Stiers. Besitzthemen könnten aktuell werden. Es könnte darum gehen, was loszulassen und was zu behalten ist. Wenn uns dieses Thema momentan beschäftigt, könnten wir diesen Tag nutzen und vielleicht sogar ein Vollmondritual abhalten, um eine entsprechende Antwort zu finden.

(2)   Merkur im Skorpion, plus Saturn im Skorpion

(3)   Venus Opposition Uranus vom 28.10. bis 7.11.

(4)   Pluto in Steinbock

 


 

Schützezeit vom 21. November 2012 bis 21. Dezember 2012

 (Herbstwald bei Iffenthal Aargau)

 

Der Sonneneintritt in das Zeichen des Schützen findet in diesem Jahr am 21. November 2012 um 22.50 h statt. In der Natur wechseln schöne Herbsttage mit Nebel durchzogenen Regentagen ab.

Genauso wechselhaft geht es weiterhin in unseren zwischenmenschlichen Austausch und in unserer Kommunikation vor. Merkur wechselt vom Skorpion wieder in den Schützen: Vom 11. Dezember an verlaufen Gespräche und Kommunikationswege wieder offener und ausgedehnter. Mancher vermisst die Verschwiegenheit der vergangenen Tage, manchem geht manche Prahlerei zu weit, doch viele erfreuen sich an den neuen Möglichkeiten der Kommunikation und legen sich vielleicht ein neues Smartphone zu.

Auch Venus durchwandert nun den Skorpion, was zu Themen des Besitzes und Besitzverlustes führen kann, bis sie am 16. Dezember in das Zeichen Schütze übergeht.

Saturn bildet bis zum 10. Dezember eine wunderschöne Quincunx zu Uranus. Der Hüter der Grenzen, der Stabilität und Struktur beginnt sich nach Öffnung zu sehnen. Wir spüren vielerorts das Festhalten an Traditionen und festgefahrenen Strukturen. Gerade in Zentren von Macht und Politik wird stur an alten Strukturen festgehalten. Im persönlichen Bereich haben wir vielleicht Verlustängste und bleiben daher dem Altbekannten treu. Dennoch spüren wir einen frischen Wind, der uns mit neuen Ideen versorgt. Es  ist ja auch nicht nötig, sich der alten Traditionen oder des Herkömmlichen vollkommen zu entledigen. Vielleicht stossen wir auch tiefer in vorhandene Grenzbereiche hinein, öffnen unser Inneres, lösen Tabuthemen auf. Dasselbe kann im politischen Umfeld passieren. Vielleicht kommt etwas Altes ans Licht, vielleicht werden symbolisch gesehen versteckte Leichen ausgegraben, was alles helfen kann, wodurch neue Möglichkeiten entstehen und Grenzen gesprengt werden können.

Am wichtigsten ist, dass sich das Quadrat zwischen Pluto und Uranus bereits schon ab dem 18. November aufgelöst hat. Die Spannungen zwischen Aufbruchstimmung und alten Machtansprüchen lösen sich. Vielleicht kommt es in diesen Tagen tatsächlich zu einer Auflösung von alten Strukturen.

Der Vollmond findet am Mittwoch, 28. November 2012, 15:46:00 Uhr statt. Im Zeichen Zwillinge erweckt er in uns den Wunsch nach Weiterbildung. Es ist ein guter Tag, um Neues zu erfahren. Dabei dürfen wir uns nicht von falschen Versprechungen verführen lassen.

Am 21. Dezember stehen Sonne und Uranus sowie Mond und Pluto (Mond und Pluto nur bis in den Nachmittag hinein) jeweils in einem Spannungsverhältnis. Wir spüren eine persönliche Spannung, möchten weiterkommen und ausbrechen. Alte Machtgeschichten und verstrickte Familienthemen könnten uns dabei belasten. Vielleicht spüren wir auch die Spannungen der Welt, die Ungeduld derjenigen, welche einen Umbruch erwarten und die Verlustängste jener, die an den alten Machtverhältnissen festhalten. Was wir aus diesem Tag machen, ist uns selber überlassen, denn im Umbruch befinden wir uns schon lange.

 

 

Susanne Gruber im September 2012, copy right by Susanne Gruber

 

  http://www.vollmond.info/index.html 

 

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