Astrologische Aussichten Winter

 

 

 
                                                                                           

                                                          

 

 

                                            

Geschrieben von Susanne Gruber www.astrogruber.ch

                                                                                 

           

 

Dezember 2015

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Aussicht von der A2 oberhalb Egerkingen aus

Am 1. Dezember sticht das feurige Talentdreieck zwischen Uranus, Merkur und Mond ins Auge. Zündende Ideen werden heute sowohl mit einem euphorischen Geist wie auch mit emotionaler Herzlichkeit begleitet. Oder anders gesagt: heute stehen die Chancen gut, dass sowohl das Kopfgefühl wie auch das Bauchgefühl stimmen, wenn uns heute ein spontaner Gedankenblitz kommt.

Der Schütze-Saturn steht mit der Schütze-Sonne bis zum 5. Dezember in Konjunktion. Je nach Lebenssituation, in der wir uns befinden, kann das grosse Gewicht an Verantwortung, die wir tragen, manche Erweiterungspläne einschränken. Vielleicht werden uns Grenzen gesetzt. Vielleicht erhalten neue Lebensziele aber auch eine Struktur. Wir können aber auch erleben, dass Sinnfragen einer genaueren Prüfung bedürfen.

Uranus macht zur Weihnachtszeit Station, befindet sich sozusagen in einem „Stillstand“, um danach seine Rückläufigkeit aufzugeben und wieder direktläufig zu werden. Die Zeit ist gekommen, in der Ideen, Umwälzungen und Neuerungen endlich direkten Lauf nehmen und sich schnurstracks in die Tat umzusetzen beginnen. Allerdings ist auch das Quadrat zu Pluto wieder spürbar, was noch einmal Spannungen verheissen kann.

Der astrologische Winter beginnt mit der Wintersonnenwende am 22. Dezember um 5.47:43 Uhr. Die Sonne tritt in das Zeichen des Steinbockes ein. Jetzt kehrt das Licht zurück und die Tage werden allmählich wieder heller.  Begleitet wird dieser Zeitpunkt mit einem Erde-Talentdreieck zwischen Pluto, Mond und Jupiter. Obwohl das Dreieck ungenau ist, lässt sich dieser ruhigen  Kraft mit Achtsamkeit begegnen. Sie bietet uns die Möglichkeit, unser Glück in Bescheidenheit, Treue und emotionaler Sicherheit zu finden, sofern wir diesen Attributen Aufmerksamkeit schenken. Ein besinnliches Ritual zur Wintersonnenwende öffnet uns diesem Erleben.

Vollmond ist am Weihnachtstag, am Freitag, den 25. Dezember 2015 um 12:11:28 Uhr. Der Mond befindet sich im Zeichen des Krebses. Es ist ein Tag, an dem wir uns sprichwörtlich mit unserer Familie und unserem Zuhause beschäftigen. Vielleicht machen wir uns Gedanken darüber, was uns Geborgenheit vermittelt. Haben wir möglicherweise andere Vorstellungen von Geborgenheit und Zuhause, als wie es der gängigen Meinung entspricht. Wie können wir uns diesen Raum schaffen, den wir für unser Geborgensein benötigen? Konflikte können wir vermeiden, wenn wir unsere eigenen Regeln und Vorstellungen nicht stur in die Familienharmonie transponieren, sondern wenn wir mit Verantwortung und Bedachtsamkeit auch die Bedürfnisse der anderen wahrzunehmen versuchen.


 

Januar 2016

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Zofinger Hinterland

 

Wir starten das Jahr mit einer Pluto-Sonnen-Konjunktion. Diese Konjunktion ist bis zum 10. Januar spürbar. Verstecktes und Vertuschtes kommt zum Vorschein. So mancher (auch Institutionen) zeigt sein wahres Gesicht. Vielleicht entdecken wir auch versteckte und verborgene Aspekte in uns selber. Vielleicht haben wir unsere Persönlichkeit bisher zu sehr in den Hintergrund verbannt und erhalten nun die Möglichkeit, unsere Persönlichkeit ans Licht zu bringen und zu zeigen, wer wir sind.

Mit dieser Konjunktion wird auch das Uranus-Pluto-Quadrat, die bekannte Spannung zwischen Althergebrachtem und Neuem, wieder ausgelöst. Bis zum 13. Januar macht Uranus zudem ein Quadrat zur Sonne. Das neue Jahr beginnt also so turbulent, wie das alte vergangen ist. Alte Machtstrukturen versuchen, ihre Zöpfe beizubehalten. Neues und Unbekanntes stürzt derweil auf uns ein und bringt unser Leben durcheinander. Spürbar sind insbesondere die vielen neuen Technologien, die sich leise und schleichend, aber auch lauthals und revolutionär in unseren Alltag einklinken. Auch unser gewohnter Arbeitsalltag wird durch (technische) Neuerungen durchzogen. Manchem macht dies Mühe und er braucht Zeit und Geduld, um sich mit all den turbulenten Änderungen anzufreunden.

Es ist eine Zeit, um sich von mitgeschlepptem, überflüssig gewordenem Ballast loszulösen. Wenn wir Schwierigkeiten damit haben, kann es durchaus sein, dass uns “Befreiungsaktionen“ von aussen her einholen. Rituale, bei denen wir uns bewusst von alten Zöpfen oder altem Besitz lösen, können uns dabei helfen. Vielleicht machen wir eine Entrümpelungsaktion oder lösen uns von schlechten Gewohnheiten.

Bis zum 5. Januar gerät mancher Traum an seine Grenzen (Neptun-Saturn-Quadrat). Vielleicht müssen wir neue Wege versuchen oder unseren Träumen eine neue Richtung geben.

Saturn im Schützen bringt inzwischen unser gewohntes Ordnungssystem dazu, seine Grenzen zu überwinden. Es kommt mit neuen Kulturen und Einflüssen in Berührung (Schütze). Die Welt zeigt sich nicht nur in der Wirtschaft global. Die Kulturen vermischen sich und Grenzen werden überwunden (vgl. auch Flüchtlingsthemen). 

Die Sonne tritt am 20. Januar um 16.26 h in das Zeichen des Wassermannes ein. Der Tag bringt einige Spannungen mit sich, und zeigt uns dadurch aber auch neue Wege.

Vollmond ist am Sonntag, 24. Januar 2016, 02:45:48 Uhr. Der Mond befindet sich im Zeichen des Löwen und stellt uns Fragen, die mit unserer Position im Wechselspiel mit anderen zu tun haben. Geht es mir hauptsächlich darum, meine eigene Position zu vertreten? Betrachte ich mein Dasein unter meinen Kollegen, Freunden und Mitmenschen als ebenbürtig – oder dominiere ich – oder gehe ich gar unter? Wir denken vielleicht in einer kleinen Meditation darüber nach, wie ebenbürtig wir die Interessen unserer Umgebung – und auch unsere eigenen – wahrnehmen.

 

 

Februar 2016

C:\Users\Gruber\Pictures\Fotos_Susanne\2014\Chrischona.jpg     Chrischona BS

Das bekannte Pluto – Uranus-Quadrat, das uns seit einiger Zeit begleitet und uns seit 2012 grosse Spannungen und Umbrüche beschert, ist noch immer spürbar. Die beiden Planeten entfernen sich aber im Laufe des Monats langsam voneinander. Dennoch sind wir weiterhin im Zielbereich von grossen Umwälzungen – sei es im persönlichen Bereich oder sei es in der grossen, weiten Welt. Es ist noch immer eine Zeit von grossen Änderungen und Umbrüchen. Langsam manifestieren sich jedoch gewisse neue Strukturen. Wer noch immer trotzig versucht, an Altem und Vergangenem festzuhalten, wird von den Neuerungen früher oder später überrascht werden.

Vom 1. bis zum 4. Februar stehen Merkur und Pluto zusammen in Konjunktion im Steinbock. Wir werden vielleicht mit neue Verträgen oder Abkommen überrascht, die unerwartet ins Haus geflogen kommen. Vielleicht ändert sich etwas in unserem Arbeitsalltag. Vielleicht ist es aber auch eine Zeit, in welcher wir bei lang vor uns hergeschobenen Vertragsabsichten endlich zur Unterschrift gelangen.

Ab dem 5. Februar kehrt etwas Ruhe in unser Leben ein (viele blaue Trigone und Sextile). Bis zum 9. Februar bildet Jupiter zu Merkur ein harmonisches Trigon. Alles, was mit Verträgen, Verhandlungen, Kommunikation und schriftlichem Verkehr zu tun hat, ist in diesen Tagen von guten Energien begleitet.  Vom 7. bis zum 13. Februar wird auch Venus von Jupiter blau beleuchtet, was uns in Geld- und Liebesdingen positive Entwicklungen bringen kann. Wie stark oder wie schwach sich ein allgemeiner Trend in unserem persönlichen Leben niederschlägt, ist sehr individuell und kommt auf das persönliche Horoskop darauf an.

Die Sonne tritt bereits am 19. Februar morgens um 6.34 Uhr in das Zeichen der Fische ein. Die Winterzeit ist noch nicht vorüber, doch langsam zeigen sich Zeichen des Wandels in der Natur. Erste Sprossen und Kräuter wie das Schneeglöckchen oder der Bärlauch durchbrechen den kalten Winterboden und zeigen ihr zartes Grün. Auch in uns regt sich bei den ersten Sonnenstrahlen der Wunsch nach einem Wechsel. Wir freuen uns auf den nahenden Frühling und malen uns vielleicht schon aus, was wir im Frühling alles tun und lassen könnten.

Vollmond ist am Montag, 22. Februar 2016 um 19:19:54 Uhr. Der Mond ist dabei ganz frisch ins Zeichen der Jungfrau eingetreten. An diesem Tag haben wir möglicherweise Lust auf einen Wechsel im Alltag. Wir machen uns Gedanken, was wir alles erledigen könnten und beginnen vielleicht schon mit ersten Aufräumarbeiten – sei es bei der Arbeit oder sei es zuhause. Vielleicht entrümpeln wir eine alte Schublade, die ausgemistet werden will oder wir überlegen uns etwas anderes, um unserem Alltag einen kleinen Wechsel zu gönnen.

 

 

 

Garantieverweigerung: Ich übernehme keine Garantie für genaue Sekunden, da ich in den beiden verwendeten Astrologie-Softwareprodukten leider geringe Abweichungen feststellen muss.

Analysiert und geschrieben von Susanne Gruber im Oktober 2015, Copyright by Susanne Gruber

 

  http://www.vollmond.info/index.html