Der Sternzeichenbegleiter durchs Jahr

 

 

 

 

Winter und Fasnacht

 

 

Der Widder (21. März bis 20. April)

 

Der Widder liebt sportliche Herausforderungen. Er will der Erste und Schnellste auf der Skipiste sein. So steht er morgens in aller Frühe schon vor dem Skilift, um möglichst der Erste auf der Piste zu sein. Dadurch ist natürlich auch sein Durchhaltevermögen nicht das Grösste. Lieber rast er ein paar Mal den Berg hinunter und verzieht sich dann auch als erster zum Après-Ski. Da er gerne gewinnt, liebt er Skirennen.

 

Wenn er zwischen Fasnachts- und Skiferien wählen muss, wählt er den Sport. Die Gruppendynamik der Fasnacht ist weniger sein Ding. Er ist ein Einzelkämpfer, der gewinnen will. Wenn er an die Fasnacht geht, dann vielleicht an einen Preisball, wo er zeigen, dass er der Beste ist.

 

 

 

Der Stier (21. April bis 20. Mai)

 

Der Stier vereint Sinnlichkeit und praktische Fähigkeiten in sich. Er mag an den Skiferien vor allem das gemütliche Ambiente in der Skihütte, das Geniessen eines feinen Fondues und die rustikale Hüttenatmosphäre in der Nacht. Als sinnlicher Mensch bleibt er lieber länger im Bett, geniesst die heimelige Zweisamkeit und begibt sich dann lieber zum gemütlicheren Langlaufen oder Schneeschuhwandern als auf der Piste zu rasen.

 

Als sinnlicher Mensch liebt er an der Fasnacht vor allem das Visuelle, die bunten Kostüme sowie die kulinarischen Genüsse wie Mehlsuppe, Käskiechli und Fasnachtsgebäck. In einer gemütlichen Runde kann er noch lange sitzen bleiben.

 

 

 

Der Zwilling ( 21. Mai bis 21. Juni)

 

Den Zwilling kennen wir als vielseitig interessierten, sprunghaften, findigen Charakter. Ihn interessieren im Skiurlaub vor allem die Kommunikationsmöglichkeiten und der Austausch mit anderen Menschen. Er muss auf der Piste nicht der Erste und der Beste sein. Ihm ist es wichtiger, überall ein bisschen dabei zu sein und Abwechslung zu haben. Er macht vielleicht zwei, drei Abfahrten, kehrt dann ein und versucht am Nachmittag eine andere Sportart aus.

 

Die Fasnacht liebt er wegen der Kontaktmöglichkeiten. Für ihn sind Schnitzelbänke das Richtige. Da er gut informiert ist, versteht er jeden Bank und er fühlt sich von der Spritzigkeit der Kundgebungen angesprochen. Er ist gesellig und fügt sich gut in eine Clique ein.

 

 

Der Krebs (22. Juni bis  22. Juli)

 

Der Krebs mag es gemütlich. Gerne hält er sich im Kreise seiner Liebsten zuhause auf und geht nicht unbedingt gerne weit weg. Er lässt sich oft von den Ideen seiner Freunde mitziehen, sodass man ihn auch an einem unerwarteten Wintersportort oder bei einer Sportart, die er zuvor nie in Betracht gezogen hat, antreffen kann. Wichtig ist ihm, dass die Stimmung stimmt. Wenn er gutgelaunt ist und sich in der passenden Gesellschaft befindet, kann er sich zum Partylöwen mausern – sei es nun Schnee oder sei es an der Fasnacht.

 

Er wählt die Winterferien weniger nach sportlicher oder fasnächtlicher Priorität, sondern geht nach seiner Laune und den ihn umgebenden Menschen. Im Kreis von guten Freunden fühlt er sich auch in einer geselligen Runde oder auf einem „Waggiswagen“ wohl.

 

 

 

Der Löwe (23. Juli bis  22. August)

 

Der Löwe ist für die mondänen Skiorte dieser Welt wie geschaffen. Ihm gefällt ein Quantum Luxus und er lässt sich gerne verwöhnen. Auf der Skipiste geht es ihm um die Bewunderung, die er sich nicht unbedingt durch sportliche Höchstleistungen zu erobern sucht. Wichtiger ist, dass er glänzt und man seinen Auftritt gebührend ehrt. Dies kann verschiedene Formen haben: So kann er sich mit dem richtigen Auftritt und der richtigen Kleidung auch in der Schlange am Skilift in Szene setzen. Auf jeden Fall ist er beim Après-Ski der Partylöwe.

 

Die Fasnacht mit ihren Verkleidungsmöglichkeiten ist natürlich wie geschaffen für den Löwen. Er liebt Theater und Rollenspiele und kann sich an der Fasnacht so richtig mit einer zu ihm passenden Rolle in Szene setzen.

 

 

 

Die Jungfrau (23. August bis 22. September)

 

Der Urlaub der Jungfrau muss Nützliches mit Sparsamem vereinen. Sie will etwas für die Gesundheit tun und wird sich ihre Wintersportart daher bewusst und strategisch aussuchen. Skilanglauf zum Beispiel kommt ihrem Kosten-Nutzen-Denken sehr gelegen. Natürlich darf die Unterkunft nicht überteuert sein. Das bedeutet nicht unbedingt, dass eine Jungfrau spartanisch lebt und sich mit einer Jugendherberge zufrieden gibt, sondern dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewogen sein muss. Ein teures Hotel darf durchaus sein; es muss einfach seinem Preis gerecht werden.

 

Eine Jungfrau kann sich durchaus für die Fasnacht begeistern. Allerdings wird sie sich hüten, ihr Geld ohne Bedacht aus dem Fenster zu schmeissen. Sie versucht, für Ihr Kostüm altes zu verwerten und wird sich auch nicht ganze Nächte in Beizen oder Kneipen um die Ohren schlagen. Dagegen rebelliert ihr Kosten- und ihr Gesundheitsbewusstsein.

 

 

 

 

 

Die Waage (23. September bis 22. Oktober)

 

Die Waage ist natürlich die geborene Eiskunstläuferin. Sie liebt Harmonie, Tanz und Schönheit. Natürlich kann man sie auch auf der Skipiste antreffen, doch kann sie sich mit der leider allzu oft herrschenden Aggressivität nicht anfreunden. Dann bewegt sie sich lieber auf der Langlaufloipe und bewundert die schöne Schneewelt. Beim Après-Ski muss es für sie harmonisch zugehen. Sie liebt gute Musik, angenehme Gespräche und ist Flirts durchaus nicht abgeneigt. Die Atmosphäre muss ganz einfach stimmen.

 

Der Fasnacht steht die Waage zweischneidig gegenüber. Einerseits kann ihr das Treiben zu bunt werden und ihre Harmoniesuche stören. Andererseits liebt sie wunderschöne Kleidung und Musik, was sie vor allem an einem Maskenball oder beim Karneval von Venedig lebendig umsetzen kann.

 

 

 

Der Skorpion (23. Oktober bis 21. November)

 

Der Skorpion weiss genau, was er will. Von seinen Vorstellungen lässt er sich nicht abbringen. Entweder liebt er den Wintersport und lebt das halbe Jahr nur für seinen Favoritensport, oder er widmet dem eisigen Treiben kein einziges Wimpernzucken. Er ist der geborene Extremsportler und wird in seiner Sportart bis an seine Grenzen gehen. Natürlich ist er auch ein Perfektionist und beherrscht seine Sportart bedingungslos. Als eigensinnigen Individualisten wird man ihn grundsätzlich alleine auf der Skipiste antreffen. Er geht seine eigenen Wege und ist daher auch nicht der Partyschmeisser. Eher trifft man ihn als beobachtenden, „lonely Cowboy“ an der Bar an.

 

Fasnacht ist ihm schon wegen der Menschenmengen ein Gräuel. Zudem mag er keine versteckten Gesichter. Er will dem Gegenüber ins Auge sehen können. Wenn er sich ins Fasnachtstreiben wagt, dann keinesfalls als Mitglied einer Clique, sondern weil er eine bestimmte Absicht verfolgt.

 

 

 

Der Schütze (22. November bis 21. Dezember)

 

Mit seinem Optimismus und seiner Begeisterungsfähigkeit steht der Schütze Neuem offen gegenüber. Er probiert gerne eine neue Sportart oder neue Ferienorte aus. Als weltoffener Mensch reist er gerne und sucht sich seinen Wintersportort auch einmal in der Ferne und im Ausland. Er liebt Abenteuer und hat darum ein Faible für aussergewöhnliche Skiorte wie vielleicht in Asien oder Amerika. Wichtig sind ihm Weite, eine offene Piste, seine Unabhängigkeit und fröhliche Menschen.

 

Als freiheitsliebender Mensch ist er nicht der Cliquentyp, der sich festen Fasnachtsregeln (Marschieren, Zeitplan etc.) unterwerfen will. Er mag die Fasnacht, liebt das lustige, bunte Treiben und fröhliche Menschen. In einer geselligen Runde kann er mit seinem Optimismus alle mitreissen. Aber er muss unabhängig sein und seine eigenen Wege gehen können.

 

 

 

Der Steinbock (22. Dezember bis 20. Januar)

 

Der Steinbock  ist ein Einzelkämpfer und ein Leistungssportler. Wenn er sich dem Wintersport widmet, setzt er sich hohe Ziele. Er steht frühmorgens auf, um sein Leistungsziel zu erreichen, sei es nun eine gewisse Anzahl Abfahrten, seien es gesetzte Kilometer auf der Langlaufloipe oder Runden beim Eisschnelllauf. Mit einem gemütlichen Après-Ski-Abend belohnt er sich erst, wenn er seine hoch gesteckten Ziele auch erreicht hat.

 

Wenn der Steinbock Fasnacht macht, dann ist er die geborene Führungskraft, der ideale Tambourmajor, der die Verantwortung übernimmt. Er sucht auch hier den Perfektionismus. Er übt zum Beispiel streng, um sein Instrument perfekt spielen zu können. Oder er schreibt Schnitzelbänke oder malt Laternen. Wichtig ist ihm, dass seine Arbeit Anerkennung findet. Dann fühlt er sich auch in einer lustigen Runde wohl und kann sich zum Spassvogel mausern.

 

 

 

Der Wassermann (21. Januar bis 19. Februar)

 

Der Wassermann ist stets auf der Suche nach neuen und ungewöhnlichen Erlebnissen. Da ihm grössere Menschenmengen unlieb sind, findet man ihn selten in den langen Schlangen an den Skiliften der üblichen Wintersportorte. Er ist ein Freund des Exzentrischen und somit Herausforderungen wie Skispringen oder Gletscherskifahren nicht abgeneigt. In einer kameradschaftlichen Runde am Abend im Ausgang fühlt er sich wohl, solange seine Freiheit und seine Unabhängigkeit nicht gefährdet sind.

 

Dasselbe gilt für die Fasnacht. Er mag keine Zwänge und starren Regeln, wie sie in Cliquen oft vorkommen. Fasnacht gefällt ihm, solange er tun und lassen kann, was er will. Seine originellen Ideen, seinen Sinn für revolutionäre Basteleien sieht man einem Kostüm, einem Wagen oder einer Dekoration sofort an.

 

 

 

Die Fische (20. Februar bis 20. März)

 

Die Fische sind überall und nirgends dabei. Sie können sich für jede Wintersportart begeistern, solange Abwechslung möglich ist und solange sie keine grossen Leistungsziele verfolgen oder sich messen müssen. Sie machen mit und ziehen sich zurück, sobald es ihnen entweder zu langweilig oder zu anstrengend wird. Sie lieben es,  bei einem Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft die Zeit zu vergessen und sich ihren herrlichen Träumen hinzugeben. Auch eine Pferdekutschenfahrt entspricht ihrem Sinn für Romantik.

 

An der Fasnacht sind Fische gerne dabei, solange für Abwechslung gesorgt ist und sie sich jederzeit zurückziehen können. Eine fest strukturierte Fasnachtsclique ist daher nicht nach ihrem Sinn. Sie wollen frei sein und sich mit ihrem künstlerischen Talent ihr eigenes Kostüm entwerfen.

 

 

 

 

 

 

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